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Donnerstag, 23. Dezember 2010

Kritik: Die Chroniken von Narnia – Die Reise auf der Morgenröte (18.12.2010)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    


CINEtologisches Fazit:

Eine Erkenntnis: Wenn im Trailer die Animationen bis auf zwei Ausnahmen lieblos wirken, werden sie es im fertigen Film mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (leider) auch sein.

Die Chroniken von Narnia sollten ein verfilmtes Abschlusskapitel bekommen - und das haben sie. Sogar mit einer moralischen Schlusszene (bzw. in meinen Ohren sogar mit religiösen Anwandlungen) am Ende der Welt von Narnia. Die Metapher vom mutigen Löwen ist mir zwar bereits seit dem Zauberer von Oz vertraut, fühlt sich aber auch in diesem Kontext gut an.

Was sich hingegen furchtbar anfühlte und kaum mit anzusehen war: Bis auf Reepicheep und Aslan, die im CGI-Budget wohl fest eingeplant waren oder noch aus den anderen Teilen recht günstig zur Verfügung standen, mussten alle anderen Animationen scheibar in der Sparflamme geschmiedet werden. Ein trauriger Anblick für jemanden, der zumindest den ersten Teil gemocht hat.

So schön es ist, zu sehen, wie Lucy (gespielt von der mittlerweile 15-jährigen Georgie Henley) erwachsen wird und ihren Schwesterkomplex ablegt, so bedauerlich ist es, das Disney nach zwei Teilen die Produktion nach Streitigkeiten an 20th Century Fox abgibt und mit ansieht bzw. uns mit ansehen lässt, wie der doch sicher als krönender Abschluss geplante dritte Teil unter neuer Regie (Michael Apted statt wie bisher Andrew Adamson) und mit offenbar weniger Budget für die Animationen vor sich hin dümpelt.

Samstag, 23. August 2008

Kritik: Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia (27.07.2008)

In der verfilmten Chronik lesen wir
diesmal von einer Form von Rassismus,
den schon die antiken Griechen
beherrschten:
Die Barbaren (Narnianer im Wald)
werden von den zivilisierten Telmarern
an den Rand der Extinktion gedrängt.

Heldenmut ist gefragt –
und wenn die alten Legenden sich als
wahr erweisen sollten, dann gibt es den
gleich in vierfacher Ausfertigung...

CINEtologisches Fazit:

Nichts geschieht zweimal auf die selbe Weise...
Die Saga der Narnia-Geschwister, die alle 5 Minuten meinen, sich beweisen zu müssen, indem sie für die Parallelwelt zum Sprung über die Klinge ansetzen, geht weiter...
Auffällig: Mit dem Wechsel der Filmrolle wurden die Schlachtrufe entschlossener, wenn auch klischeehafter – da scheint sich das eine Jahr im Rhetorik-Kurs in der englischen Heimat bezahlt gemacht zu haben. Aber was tut man nicht alles, um sich seinen Platz in den Chroniken eben jenes Landes zu sichern...
Im zweiten Teil etablierte sich der bereits erwähnte türkische Honig quasi als Kulturbrei einer persisch-hispanischen Besatzungsmacht.
Und waren die Machtverhältnisse im 1300 Jahre jüngeren Narnia noch recht klar, schickt sich nun ein telmarischer Rat auf marmornen Boden - mit einem Symbol, welches dem der CIA verdächtig ähnlich ist - an, den Vielvölkerstaat auf eine Ethnie festzulegen.

Auch die unfreiwilligen Leihgaben anderer Filmkunstaussteller (und ihre vielleicht ganz unbeabsichtigte Verwertung) reißen in der Fortsetzung nicht ab:
Eine etwas imposantere Herr-Der-Ringe-Wasserschlacht mit einem Meeresgeist an einem Fluss, eine abgewandelte Ein-Greif-Rettet-Gandalf-Als-Er-Vom-Turm-Fällt-Szene, Ent-Klone mit übermächtigen und unendlichen Wurzeln), dazu die Drei Musketiere in Form von Mäusen, ein Einmarsch in die Arena im Stil von Gladiator, einer Massenszene wie aus dem Xion der Matrix und (wie sollte es auch anders sein) die Telmarer-Masken aus 300.

7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: ****
================
Schauspieler: ***
Story: ****
Plot: ****
Musik: *****

4 Sterne als Ausbeute einer so genannten Filmnacht (die wohlgemerkt am Nachmittag begann) sind nun wahrlich nicht überragend, aber sie repräsentieren einen amüsanten Abend in der befreiten Kinozone des Neubrandenburger Saal 7.

Kritik: Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia (27.07.2008)

Wenn dich der Bombenhagel
des Zweiten Weltkriegs aus
deinem Zuhause vertreibt und
du dich in dem Schloss eines
Professors wiederfindest, was
liegt dann näher, als dass sich
in einem antiquarischen Schrank
voller Pelzmäntel das Tor zu
einer anderen Welt auftut?
Nein, das ist nicht Stargate in
Kinderschuhen – wir reden hier
von Fantasy, nicht von Sci-Fi.

CINEtologisches Fazit:

Wer sich auf naive Art und Weise von der ultimativen Eiskönigin türkischen Honig ums Maul schmieren lässt und dann ununterbrochen Geheimnisse preisgibt, für die andere ihr Leben zu lassen bereit sind, muss ein sehr junger Held sein... oder gar keiner!

Kaum zu leugnen sind die mehr als offensichtlichen geistigen Zwillingsgeburten zu Tolkiens Der Herr der Ringe - abgesehen von den Zwergen als Volksgruppe finden sich hier: Gandalf der Graue in Form des Weihnachtsmannes, ein weiblicher und wesentlich jüngerer Legolas, ein besser animierter und ausgewachsener Mufasa-Aslan, der in die Fußstapfen des König der Löwen tritt.

Akzeptiert man 8- bis 15-jährige Helden und Heldinnen, dann darf man mit dem König von Narnia einen durchaus unterhaltsamen Kinonachmittag verbringen.

7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: *****
=================
Schauspieler: *****
Story: *****
Plot: ****
Musik: *****