Posts mit dem Label sneak preview werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label sneak preview werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 23. Juni 2010

Kritik: Der Andere / The Other Man (14.06.2010)

Gesamteindruck: ✪✪✪✪✪
Darsteller       ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Drehbuch       ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Dramaturgie   ✰ ✰ ✰ ✰
Innovation      ✰ ✰ ✰
Kamera/Optik ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Soundtrack     ✰ ✰ ✰ ✰ ✰

CINEtologisches Fazit:

Den ein oder anderen Leser dieses Blogs mag meine unter dem Eindruck einer Enttäuschung über die in der Sneak Preview vom 26.04.2010 gezeigte Filmrolle verwundert haben. Heute bin ich froh, meinen Satz aus dem o.g. Post relativieren zu können – sprich: Der Gründer-CINEtologe gab der Sneak Preview im CineStar Heidelberg eine weitere Chance, ihn davon zu überzeugen, dass unter den im Rahmen dieser Sondervorstellungen gezeigten Filme auch ansprechende zu finden sind…

Liam Neeson und Antonio Banderas – ersterer in meiner persönlichen Liste der Schauspieltalente mit einer einstelligen Zahl vor dem Namen versehen und zweiterer zwar bei weitem kein Unbekannter, aber dennoch in keinem meiner Lieblingsfilme (oder auch nur in einem von mir zumindest respektierten Film) vertreten. Und doch sind es diese beiden, deren Gegenüberstellung dieses Drama ausmacht. Ein Story-Cocktail aus klassischen Gefühlen (Liebe, Eifersucht, Wut, Trauer) eines Ehemannes ohne Ehefrau wird von einem einzelnen markanten Twist aufgemischt. Für sich genommen wenig Geschehen, aber in der Faltentiefe von Peter und in den Augen von Abigail (gespielt von einer mich verzaubernden Romola Garai) liegt eine nicht unbeachtliche Tiefendimension, die von der Kamera treffsicher eingefangen wird. Die Filmmusik unterstreicht klassisch überzeugend die Filmmomente.

Es zeigt sich: Konsequenz im Handeln sollte bei der Frage nach einer offenen oder geschlossenen Kinoleinwandvorhang hin und wieder einer konstruktiven Inkonsequenz weichen können – CINEtologie und Sneak Preview sind wieder vereinbar.

Sonntag, 23. Mai 2010

Kritik: Verrückt nach Steve (26.04.2010)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Das erste und zugleich vorerst letzte Sneak Preview in meiner wie auch immer gearteten und wie auch immer verlaufenden unbezahlten Kino-Kritiker-Karriere unter dem Banner der CINEtologen:

Massiv überzuckertes Lachnaschwerk, deren Zutaten bei einer Ampel (ob nun für Lebensmittel oder Kinofilmmaterial) sofort Röteln verursacht. Sandra Bullock (die den Film zu ihrer Schande auch noch mit produziert hat!) legt in die Rolle der Mary Horowitz zu viel des Guten (dazu darf man Humor grundsätzlich zählen) und erschwerend dazu noch zu viel des Schlechten (ein Drehbuch für 99 Minuten Nerven tötenden Film, der sich zur negativen Krönung auch noch moralisch gibt).

Frau Bullock, bitte lassen sie die Finger von der Filmproduktion - zumindest wenn sie damit das Genre der Komödien bedienen wollen. Und: Ihre Schauspielkunst können sie auch in anderen Rollen ausdrücken, da bin ich mir sicher!

#######

Verrückt nach Steve
wurde für die
nominiert.