Posts mit dem Label Amanda Seyfried werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Amanda Seyfried werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 23. Dezember 2011

Kritik: In Time - Deine Zeit läuft ab (10.12.2011)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Dialoge          
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Mit In Time wird dem Kinobesucher ein Szenario eröffnet, das von der Idee her (Alterungsstop mit 25, danach muss ein "körpereigenes" Zeitkonto immer wieder aufgefüllt werden - es sei denn, man gehört zur chronisch-zeitreichen Elite) wirklich ansprechend und anregend daherkommt.

An eben diesem Anspruch geht der neue Film von Andrew Niccol (Regie, Drehbuch und Mitproduzent; sein bekanntester und überragendster Film ist ohne Zweifel Lord of War aus dem Jahr 2005) nur leider auch zugrunde: Trotz des engagierten JungschauspielerInnen-Trios (Timberlake, Seyfried und Wilde) wird man das Gefühl nicht los, dass einem hier Ansätze einer Kapitalismuskritik in Kombination mit einem einfallslosen Bonnie-und-Clyde-Abklatsch präsentiert werden.

Ein sehr unbefriedigendes, unschönes Gefühl nach einem Kinobesuch, wie euch der Gründer-CINEtologe versichern kann.

Sonntag, 23. Mai 2010

Kritik: Chloe (17.05.2010)

Gesamteindruck: ✪✪✪✪✪✪
Darsteller       ✰ ✰ ✰ ✰ ✰ ✰ ✪
Drehbuch       ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Dramaturgie   ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Innovation      ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Kamera/Optik ✰ ✰ ✰ ✰ ✰ ✰ ✪
Soundtrack     ✰ ✰ ✰ ✰ ✰

CINEtologisches Fazit:

Chloe im Körper von Amanda Seyfried beschreibt bereits zu Beginn in deutlichen Worten, was ihre Rolle ausmacht: Sie müsse gut sein, in dem, was sie tut und ebenso gut darin, darüber zu reden, was sie tut.

Dieser Film spielt nur indirekt an diversen Sets – die zentralen Drehorte sind neben verschiedensten spiegelnden Oberflächen die Gesichter der Darsteller. Darin besteht dann auch die große Stärke des Films: Kleinste Regungen und Emotionen werden detailliert von der Kamera eingefangen und schaffen eine intensive Atmosphäre. Hier fallen insbesondere die Dialoge zwischen Julianne Moore und Amanda Seyfried ins Auge.
Liam Neeson nicht zu erwähnen, wäre eine Beleidigung für die sehr gelungene Darstellung. Wo wir schon beim Cast sind: Denen, die sie nicht erkannt haben sollten, möchte ich sagen, dass die bildschöne Nina Dobrev aus der Serie Vampire Diaries einen kurzen Auftritt als Freundin des Sohnes der beiden Eheleute hat.

Der die Fantasie anregende Faktor nackte Haut und ausgiebige Schilderungen gewisser sexueller Handlungen aus dem Mund der zweifellos attraktiven Miss Seyfried (es ist dieser sehr explizite Umgang mit Erotik, der mich daran zweifeln ließ, dass dieser Film in den USA gedreht wurde, aber: dem ist so!) kann unmöglich vernachlässigt werden. Andernfalls wäre diese Rezension eine Farce.

Abstriche – und nein: ich spiele nicht auf den Beruf von Julianne Moore im Film an (obwohl: irgendwie ja schon mit diesem Einschub ;^)) – müssen bei der Hintergrundmusik (nichts gegen Klassik, aber an der ein oder anderen Stelle hätte ich gern am Lautstärkeregler gedreht) gemacht werden. Drehbuch und Dramaturgie trugen ihren Teil zum Gesamtfilmerlebnis bei, wären aber für sich genommen nicht sonderlich innovativ gewesen.

#######

Chloe
wurde für die
nominiert.

#######

Amanda Seyfried
wurde für ihre Rolle in
Chloe
für die
nominiert.