Montag, 26. Juli 2010

The CINEtoloWall of Films

Der Gründer-CINEtologe präsentiert euch am heutigen Tage mit einer nicht zu unterschätzenden Portion Stolz das Endprodukt seiner physisch-cinematischen Beweisführung zwischen dem 27.11.2001 (erste Kinokarte an der CINEtoloWall) und dem 29.05.2010 (letzte Kinokarte an der CINEtoloWall):


Direkt im Anschluss an die Aufnahme dieses Beweisfotos hat der Gründer-CINEtologe damit begonnen, alle Kinokarten von der CINEtoloWall zu nehmen, um sie in einer als Fotoalbum getarnten CINEtologischen Akte für die Nachwelt nachhaltiger zu konservieren, als es an einer von - durch ein nahe liegendes Fenster dringendender - Sonneneinstrahlung betroffenen Zimmerwand möglich ist.

Freitag, 23. Juli 2010

Kritik: Twilight: Eclipse - Bis(s) zum Abendrot (21.07.2010)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Der Gründer-CINEtologe bekommt beim besten Willen keinen Bis(sen) mehr runter - ob nun im Morgengrauen, zur Mittagsstunde, beim Abendrot oder zu welchem Zeitpunkt auch immer!

Team Edward und Team Jacob versuchen in Bellas Team vorzustoßen bzw. mit ihr inTeam zu werden. Entschuldigt dieses dahergelaufene Wortspielchen, aber irgendwie passt es zu den von Phrasenmähdrescher Cullen (Robert Pattinson) ausgeworfenen romantischen Abfallprodukten und dem um den Herrn Black (bzw. Lautner) gescharten, ruinierten Rudel, welches einer längst untergegangen geglaubten Frei(ober-)körper-Kultur (zu finden an ausgewiesenen FOKK (= Freie Oberkörper Kultur)-Stränden, am Straßenrand, auf weiter Flur etc.) fröhnt.

Während die Dramaturgie zielstrebig auf 5 Minuten Kampfszenen zwischen mit den guten Blutsaugern paktierenden Werwölfen und den übermütigen jungen Wilden (Spoiler? Und wenn schon!) zusteuerte, verlor sich die Story zwischen den Wiesenblumen, den schneebedeckten Landschaftssetteilstücken und in leblosen, zwischen Bella und Edward permanent ausgetauschten und ausgelutschten Worthülsenfrüchten.

Und so sehr ich das Dreieck auch als geometrische Form (vor allem an der Pyramide) schätze, so unpräzise aufgespannt wirkt es in diesem dritten Teil der zwielichtigen Saga, die mich nicht mehr zum Kinobesuch - künftig auch nicht auf Aufforderung einer guten Freundin hin - veranlassen kann.

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Twilight: Eclipse - Bis(s) zum Abendrot
wurde mit der
prämiert.


Twilight: Eclipse - Bis(s) zum Abendrot
wurde für die
nominiert.

Der 2. CineMaRathon vom 20.07.2010

Den 20te Tag des 7ten Monats des 10ten Jahres des 2ten Jahrtausends verbrachten der Gründer-CINEtologe und der CINEtologische Würdenträger Ersten Ranges (sowie im späteren Verlauf auch das CINEtologische Ehrenmitglied) zwischen 13 und 23 Uhr auf den Fluren, im Parkett, in den Logen des CineStar Neubrandenburg.
Ohne jetzt eine Sportfreunde-Stiller-WM-Rechnung aufmachen zu wollen: 98+94+140+107= 439 reine Filmminuten (Werbung und notgedrungene Wartezeiten aufgrund von Saal- und Filmrollenwechsel nicht mitgerechnet).
Im Vergleich zum 1. CineMaRathon vom 30.04.2009 (damals: 443 Min.) liegt CINEtologie damit 4 Minuten hinter dem eigenen Rekord. Auch von der Filmqualität her (im Durchschnitt 3,75 vs. 5,25 Sterne).
Aber es wird garantiert auch nicht das letzte CINEtologische Event dieser Art gewesen sein...

An dieser Stelle eine Danksagung an meine Kinokumpanen und Mitwisser der CINEtologik sowie an die Mitarbeiter des CineStar Neubrandenburg für einen angenehmen und (bis auf die massiven Tonprobleme bei Karate Kid) reibungslosen Kinonachmittag bis –abend!

In Richtung des Herrn Ansorge:
Danke für den eingeräumten - angesichts der vorbelasteten Kinobetreiber-Kinostammkunden-Beziehung nicht selbstverständlichen - Kinokartenmengenrabatt!
Ich sehe darin auch eine Geste des Entgegenkommens.

Kritik: Drachenzähmen leicht gemacht (ab 13:00)

Gesamteindruck: ✪✪✪✪✪
Darsteller       ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Drehbuch       ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Dramaturgie   ✰ ✰ ✰ ✰
Innovation      ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Kamera/Optik ✰ ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Soundtrack     ✰ ✰ ✰ ✰ ✰

CINEtologisches Fazit:

Wenn der beinharte Wikinger-Anführer, der Tag für Tag Dorf, Haus und Hof gegen Feuer, kochendes Wasser, Galle und Gift speienden urzeitlich-mythische, Menschen verachtende geflügelte Wesen zu verteidigen glaubt, sich in seinem einzigen, schmächtig geratenen (= dem Wikinger-Ideal nicht entsprechenden) Sohn einfach nicht wiederfindet, dann muss dieser sich eine Nische suchen. Wenn in dieser Nische dann die am wenigsten dokumentierte Drachen-Spezies notlandet...

Ob zahm oder wild - die Drachen in diesem Film sind die unbestrittenen eye-catching eye candies - die Biodiversität/Artenvielfalt wird visuell sehr ansprechend dargestellt. Ebenfalls herausragend ist die deutsche Synchronisation im Hamburger (o.ä.) Dialekt/Slang. Angesichts der Dialog-Dialekt-Faszination hat sich der Gründer-CINEtologe übrigens die Frage gestellt, wie die Sprache der Wikinger wohl im U.S.-Original angedeutet wurde.
Insgesamt wurden die Hauptcharaktere gut herausgearbeitet.

Dramaturgisch bleibt man bei bewährten Rezepten, in der Storyline Richtung Handicap meets Handicap verzichtet man auf echte Innovationen.
Solidität in der Erzählung und optische Glanzmomente kennzeichnen diese DreamWorks-Animationsproduktion.

Kritik: Für immer Shrek (ab 15:00)

Gesamteindruck: ✪✪✪✪
Darsteller       ✰ ✰ ✰ ✰
Drehbuch       ✰ ✰ ✰ ✰
Dramaturgie   ✰ ✰ ✰
Innovation      ✰ ✰ ✰
Kamera/Optik ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Soundtrack     ✰ ✰ ✰ ✰

CINEtologisches Fazit:

Der grüne Oger war für mich, der nur den ersten Teil noch in blasser Erinnerung hat, nie DER große Sympathieträger.

Die DreamWork'sche Animationsleistung in der vierten Shreklichen Generation verdient ein im Rahmen gehaltenes Lob, gehört aber zu den Stärken des Films. So auch der Charakter des Rumpelstilzchens, welches sich in Deutschland die Stimme von Bernhard Hoëcker geliehen hat - wahrscheinlich nach dessen Unterschrift unter einen berüchtigten Knebelvertrag ;^)

Das jedem intensiven Kinogänger (und selbstverständlich auch den treuen Sequelianern) vertraute "Irgendwie ist nach drei Filmen die Story-Luft doch recht dünn geworden"-Sequelphänomen hat das Drehbuchautorenteam (William Steig, Josh Klausner, Darren Lemke & Ryan Harris; Anmerkung: für die vorherigen Teile war laut Wikipedia immer nur ein Autor abgestellt) mit der Schaffung der erShrekenden Paralellrealität souverän gelöst - innovativ geht allerdings anders.

Kurz gesagt: Ein solides Animationsmachwerk, das seinen Zweck an den Kassen wohl erfüllen wird. Im Filmgedächtnis eher im Kurzzeitsektor angesiedelt.

Kritik: Karate Kid (ab 17:30)


Gesamteindruck: ✪✪✪✪
Darsteller       ✰ ✰ ✰ ✰
Drehbuch       ✰ ✰ ✰ ✰
Dramaturgie   ✰ ✰ ✰ ✰
Innovation      ✰ ✰ ✰
Kamera/Optik ✰ ✰ ✰ ✰
Soundtrack     ✰ ✰ ✰

CINEtologisches Fazit:

Es ist nicht so, dass der Gründer-CINEtologe keine Ahnung von der Karate Kid-Reihe (bestehend aus vier Teilen) hatte, die dieser Smith-Produktion zeitlich vorausging. Und selbst wenn dem so gewesen wäre: Er bekam gleich von zwei Seiten genug - sich auf die Ursprungsreihe beziehende - Meinung zu hören, über deren Qualität nur gemutmaßt werden kann ;^)

Während sich das CINEtologische Ehrenmitglied mit der unerwarteten Leinwandpräsenz eines ihm vertrauten Automobils auseinandersetzte (inkl. Nachbeben nach dessen hammerharter Zerstörung durch ), hielt mich der CINEtologische Würdenträger Ersten Ranges mit einer gewissen Regelmäßigkeit über Paralellen und Abwege in Relation zu o.g. Vorgängerreihe auf dem Laufenden.

Zum Smith-Spross mit den Dreads: Nette Vor- bzw. Darstellung mit ganzem Körpereinsatz. Nur an der Wiedergabe der Dialoge darf noch (gern auch gröber) gefeilt werden. Jackie hat seiner Disziplin keine SChande gemacht - wirklich nervig war nur der vom deutschen Synchronsprecher Stefan Gossler aufgesetzte (und auch so wirkende) chinesische Dialekt.

Die Story vom halbwaisen Jungen, der nicht wirklich aus freien Stücken mit seiner Mutter aus den Vereinigten Staaten nach China zog, dort auf Ablehnung und Gewalt, aber eben auch auf ein schönes junges Mädchen (für's Protokoll: Han Wenwen) trifft und sich wegen ersterem mit dem Hausmeister zusammentut, um der Kampfkunst Herr zu werden, ganz nebenbei noch das Herz o.g. Mädchens zu erobern sowie am Ende ganz selbstverständlich - trotz störender schwerster Verletzungen - im Schaukampf gegen den früh eingeführten Gegenspieler des Kung Fu Schülers mit dem bösen Meister brilliert... ich möchte es mal so ausdrücken: Schöne Bilder aus China. Die bleiben wohl auch noch ein wenig im Kopf. Der Rest eher nicht so. Ihr versteht schon.

Abschließende Bemerkung: Der passendere Titel wäre "Kung Fu & Will's Kid" gewesen - muss ich da noch erwähnen, dass Vater Will und Mutter Jada Pinkett u.a. neben Jerry Weintraub an der Produktion beteiligt waren?!

Kritik: Predators (ab 20:20)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Wie schafft man es, dass ein CineMaRathon auf der letzten Etappe zu einem Gang über Leichen mit O-Beinen verkommt?!

Wie können Predatoren, obwohl zuvor nie gesehen, (bis auf dem Dschungelboden) so wenig Eindruck hinterlassen?!
Wie kann ein gewisser Robert Rodriguez seinen Namen auch nur für den Vor- und Abspann eines solchen Leinwandspektakels für Grottenolme (also: nackte und blinde Höhlenbewohner, deren Augen überwachsen sind) hergeben?!
Wie hat man Adrien Brody dazu gebracht, eine solche Masse an sinnbefreiten One-Linern herunterzuwürgen, um sie dann auf Regieanweisung von Nimród Antal hin wieder abzusondern?!
Wer oder was hat Laurence Fishburne dazu bewegt, sich als irrer interstellarer Einsiedler auszugeben?!
Wollte Danny Trejo vor dem Machete-Schwingen noch schnell einen Kurztrip in den Dschungel buchen?!

Und: Fühlte sich wenigstens RTL nach dem Film angeregt - für die Staffel mit den Stars, die aus dem Dschungel abgeholt werden wollen?!

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Predators
wurde für die
nominiert.

Kritik: Mr. Nobody (12.07.2010)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Dieser französisch-belgisch-kanadisch-deutsche Film von Jaco Van Dormael (Regie und Drehbuch) ist in jeder Hinsicht... existenziell.

Er vereint Metaphysik, Philosophie, Zukunftsvision und Liebesdrama in einem komplex strukturierten, aber durch und durch ästhetischen Filmgewand.
Mit Jared Leto (auch bekannt als Harry Goldfarb aus Requiem for a Dream sowie als Gitarrist & Sänger von 30 Seconds to Mars - ein Bandname, der eine Entsprechung im Film findet...) ist die Hauptrolle des Nemo ohne jeden Zweifel überragend besetzt.
Die drei Frauen an seiner Seite: Anna in erwachsener Gestalt von Diane Kruger (wobei ich die mir aus Abbitte vertraute Juno Temple als 16-jährige Anne schauspielerisch vorziehe), die depressive Elise (gespielt von Sarah Polley) sowie Jean (Linh Dan Pham).

Die Faszination und die Magie der Bilder hier deskriptiv wiederzugeben, maße ich mir nicht an.
Am Ende bleibt mir nur zu sagen: Sowohl in räumlichen als auch in zeitlichen Dimensionen gemessen, möchte ich das Filmerlebnis von Mr. Nobody nicht missen und rate jedem, sich auf die Komplexität von Story und Subtext einzulassen!

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Mr. Nobody
wurde sowohl für den 

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Jared Leto
wurde für seine Rolle in
Mr. Nobody
für die
nominiert.

Kritik: A Nightmare on Elm Street (29.06.2010)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Ehrlich gesagt ist mir dieser erste Kontakt mit der Figur des Freddy Krueger kaum eine ausführliche kritische Auseinandersetzung wert, da Regisseur Samuel Bayer, die Drehbuchautoren Strick & Heisserer sowie unter den Produzenten v.a. Michael Bay ihrer Sorgfaltspflicht nur ungenügend nachgekommen sind.

Bis auf den zuletzt auf Shutter Island aufgetauchten Jackie Earle Haley hat die Besetzung neben nett anzuschauenden Damen schauspielerisch wenig zu bieten.
Die Geschichte vom kinderschändenden Hausmeister Freddy, der nach der sich in Selbstjustiz übenden Elternschaft vom Feuer gezeichnet mit Klingen und Blut an den Händen durch die Träume der mittlerweile zu Teenagern herangewachsenen Kindern streift, scheitert an einer - von den Scherenhänden zu wenig angekratzten - Oberflächlichkeit und einem - die Bezeichnung nicht verdienenden - Spannungsbogen.
Nicht einmal die blutigen Bilder waren besonders herausragend. Das zumindest sollte ein sog. Horror-Film in meinen Augen leisten können.

Besonders absurd: Die Schlaflosigkeit der beiden Hauptcharaktere führt bei Quentin (durchschnittlich gespielt von Kyle Gallner) zu einer Verbindung von Freddy und dem Rattenfänger von Hameln - Schlafentzug wäre dann wohl auch eine gute Erklärung für die Story- und Plotschwächen...


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A Nightmare on Elm Street
wurde für die
nominiert.

Kritik: Pippa Lee (27.06.2010)

Gesamteindruck: ✪✪✪✪
Darsteller       ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Drehbuch       ✰ ✰ ✰
Dramaturgie   ✰ ✰ ✰ ✰
Innovation      ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Kamera/Optik ✰ ✰ ✰ ✰ ✰
Soundtrack     ✰ ✰ ✰ ✰

CINEtologisches Fazit:

Wenn das Drehbuch für eine Romanverfilmung von der Romanautorin (Rebecca Miller) stammt und diese dann auch noch Regie führt, dann ist wohl davon auszugehen, dass der Film das Buch bestmöglich abbildet.

Dies hielt ich für einen klaren Pluspunkt, der mich auch zum Kinobesuch animierte. Im Nachhinein musste ich feststellen, dass vielleicht genau darin das Problem liegt, welches ich mit dem Film hatte: Er erzählt einfach eine komplexe Geschichte, die im Kopfkino des Romanlesers Formen annehmen mag, die überschaubar und zugleich faszinierend bleiben.
Auf Kinofilmlänge und -dramaturgie zusammengestaucht, verblasst diese Faszination für den Charakter der Pippa Lee schneller, als sie von dem wahrlich beeindruckenden Cast wiederhergestellt werden kann. Neben einer großartigen Robin Wright Penn (Verkörperung der die Jahre gekommene Pippa), der dem einen oder (wohl eher) der anderen vielleicht aus Gossip Girl bekannten bezaubernden Blake Lively (Pippa im Teenage) und Alan Arkin. Den kurzen und zugleich fulminanten Auftritt von Julianne Moore nicht zu vergessen. Die Rolle von dem Cast-Zugpferd Keanu Reeves wirkt zu schnell zu funktional.

Den gesamten Film über im Off die Stimme von Irina von Bentheim [Anmerkung des Gründer-CINEtologen: deutsche Synchronstimme für Robin Wright Penn; in den meisten weiblichen Ohren - und ja: auch für meine - eher mit Carrie Bradshaw und dem "Akt in der Stadt" ;-) assoziiert] zu hören, half mir persönlich nicht dabei, eine Verbindung zu der Figur der Pippa aufzubauen. Da war dann - nicht nur aus optischen Gründen - Blake Lively gefragt.

Ich versuche es nochmal anders herum: Die bewegte Geschichte von Frau Lee hat großartige Momente, die auch auf der Leinwand ihre Wirkung entfalten können. Insgesamt betrachtet, scheint das großartige Potenzial der Story jedoch daran zu scheitern, dass mit der (feder-)führenden Beteiligung der Romanautorin eben keine echte filmische Neuinterpretation zustande kommen konnte. Daran konnte dann auch ein im Abspann unter Produktion gelisteter Brad Pitt nicht mehr viel ändern...