Mittwoch, 30. März 2011

Kinostarts (zum 31.03.2011), die das CineStar NB nicht zeigt

Dies sind die Filme, die in dieser Woche nicht in den erlauchten übersichtlichen Kreis der Auserwählten für das aktuelle Filmprogramm des CineStar Neubrandenburg aufgenommen wurden:

Winter's Bone 
(Deutscher Trailer)
Der Gründer-CINEtologe meint: must-see

Unter dir die Stadt 
(Deutscher Trailer)
 Der Gründer-CINEtologe meint: zu vernachlässigen

Die letzte Lüge 
(Deutscher Trailer)
 Der Gründer-CINEtologe meint: hat was

Gegengerade 
(Deutscher Trailer)
Der Gründer-CINEtologe meint: interessant

Gesamteinschätzung des Gründer-CINEtologen:
Ein Anrecht auf einen Startplatz im CineStar Neubrandenburg hätte in meinen Augen von den aufgezeigten Filmen nur Winter's Bone gehabt. Bei Gegengerade hätten einige Teile der Besetzung u.U. mehr als eine fußballaffine Zielgruppe ansprechen können.

Samstag, 26. März 2011

Aus dem Palast: Der Palast No. 5 und das Phänomen ANIME

Die ausführend-gestaltende Kraft hinter den Kategorie-Abbildungen der CINEtologie Awards widmet sich in der bereits fünften Ausgabe seines Palastmagazines (hier als PDF abrufbar) speziell dem japanischen Animationsfilm, besser bekannt als: Anime.


Wer bislang tatsächlich geglaubt haben sollte, dass Animes "bloß etwas für Kinder" seien, wird diese Ansicht zumindest relativieren müssen, wenn er seine Augen etwas ausdauernder auf den insgesamt 129 ästhetisch mehr als ansprechend aufbereiteten Seiten im besagten Webmagazin des Christof Kurz verweilen lässt.
Und genau dazu möchte der Gründer-CINEtologe seine Leser in diesem Blogeintrag ausdrücklich ermutigen bzw. animieren.

Und wer noch eine extrinsischen Gewinn in Aussicht gestellt bekommen muss, um einen Blick zu risikieren... auch der kommt im Palast auf seine Kosten: Es genügt ein Kommentar unter dem originalen Blogeintrag zur aktuellen Ausgabe des Palastmagazines um zum/r potenziellen Gewinner/in eines "längst ausverkaufte[n] und sehr wertvolle[n] [!] DVD-Box im Tincase zu NEON GENESIS EVANGELION" (und so sieht das aus) zu werden.
Einsendeschluss ist der 03. April.

Und nun verschafft euch Zugang zum Palast und blättert im gleichnamigen Magazin - eine wahrhaft königliche Entscheidung!

Donnerstag, 24. März 2011

Der Filmfreek sucht "Die besten Filme aller Zeiten": CINEtologische Top10

Am 02.03.2011 hat sich der Filmfreek in Kooperation mit dem Meinungs-Blog dazu entschlossen, eine neue Blog-Reihe ins Leben zu rufen: Gesucht wird Die Top 10 der besten Filme aller Zeiten als "unsere ganz eigene Version der besten Filme aller Zeiten" auf die "jeder von euch [...] persönlich Einfluss [...] nehmen" kann.

Was könnte es für einen passenderen Veröffentlichungsanlass geben, als die TV-Ausstrahlung des unangefochtenen Lieblingsfilms des Gründer-CINEtologen:

Königreich der Himmel - heute um 20:15 Uhr auf Vox!

Ansonsten gilt aber: Wenn der Gründer-CINEtologe nun seine persönlichen 10 Filmfavoriten mit einer Nummerierung versieht, dann ist die Reihenfolge als nachrangig anzusehen. Auch finden sich darunter (auch nach dem intensivsten Suchvorgang) nicht die beiden Triologien Herr der Ringe und Matrix - sie sind darüber erhaben und bedürfen keiner Erwähnung in diesem Rahmen.

#01 Königreich der Himmel
#02 Sin City
#03 300
#04 The Dark Knight
#05 V wie Vendetta
#06 Hautnah
#07 Mr. Nobody
#08 Gladiator
#09 Inception
#10 Coraline

Und nun ermuntere ich auch meine Leser dazu, sich am Schöpfungsprozess der Großen Liste der "gezehnten" Filme des Filmfreek einzubringen.
Tut es.
Ernsthaft.

Mittwoch, 23. März 2011

Kritik: Ich bin Nummer Vier (18.03.2011)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Dialoge          
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Meine ganze Kindheit war wie eine Folge von Akte X.

Wenn der intergalaktisch verfolgte Jüngling vom anderen Stern (John Smith, verkörpert von Alexander Richard Pettyfer) auf die irdische Ablichtungsspezialistin (Dianna Charlotte Agron als Sarah Hart) trifft und die sich anbahnende Romanze auf dem Footballfeld im Kugel- und Granatenhagel aus Alienwaffen tödlich getroffen werden könnte, braucht es einen zweiten weiblichen Charakter, der jedoch die überirdischen Fähigkeiten eben jenes Jünglings ergänzt und dadurch der terrestrisch gebundenen Liebe zum Sieg verhilft...

Tragende Charaktere sind (in Nebenrollen!) Frau Agron und Herr Olyphant. Letzterer wäre auf den ersten Blick - qasi: um ein (Bart-)Haar - nicht identifizierbar gewesen. Die Story bietet nichts weltbewegend bislang so nicht gesehenes - auch wenn dies immerhin ansprechend bebildert wurde.

Dieser Film läuft Gefahr, im Filmgedächtnis des Gründer-CINEtologen zu wenig Eindruck hinterlassen zu haben, um dort langfristig abgespeichert werden zu können. Dianna Agron möchte er dort aber gern einen Stuhl anbieten...


CINEtologisches Ehrenmitglied gibt 6 Sterne

Kritik: Der Plan (11.03.2011)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Dialoge          
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Sind Sie Engel? -
Wir sind schon so genannt worden. Wir sind mehr sowas wie Sachbearbeiter.

Zufälle sind Notwendigkeiten, erfuhr der Gründer-CINEtologe zur Schulzeiten von seiner Deutschlehrerin (die an dieser Stelle ggf. herzlichst gegrüßt sei).

Matt Damon blickt in seiner überzeugenden Rolle als David (nein: nicht Chuck) Norris noch ein Stück weiter hinter die Kulisse, als es besagte Lehrerin getan zu haben scheint. Dabei fällt sein Blick auf das im englischen Titel mit Adjustment Bureau bezeichnete zentrale Steuerungsgremium, in dem o.g. Sachbearbeiter (darunter: Harry, verkörpert durch Anthony Mackie) ihren (Wortspiel:) "gehobenen Dienst" verrichten.

Der Plan schickt seine hervorragenden Hauptdarsteller Damon und Blunt durch ein Storykonstrukt, welches sich seiner Planhaftigkeit immer wieder versichert. Die Plotline hält dennoch eine Grundspannung aufrecht, die am Ende jedoch in den Wind geschlagen werden musste - so wie der Gründer-CINEtologe es bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreich mit einer entsprechenden Warnung aus der Blogosphäre tun konnte. Ein offenes Ende mit vielen Türen, durch die man nur mit einem speziellen Hut gelangt, bleibt mit seiner Moral dann doch eher konservativ romantisch als philosphisch.

George Nolfi hat in seiner ersten Regiearbeit, für die er auch das Drehbuch übernahm und an deren Produktion er ebenfalls beteilgt war, beeindruckende Akzente setzen können, die v.a. das magere Ende überwiegen. Bei einer Kurzgeschichte als Basis hätte möglicherweise ein Co-Autor ergiebige Impulse liefern können, um das Bild abzurunden.


CINEtologisches Ehrenmitglied gibt 6 Sterne

Kritik: Der Adler der neunten Legion (07.03.2011)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Dialoge          
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Wenn ich King Arthur (2004) sowie Die letzte Legion (2007) nicht gesehen hätte, kann ich mir durchaus vorstellen, dass ich dem Adler der neunten Legion noch etwas mehr hätte abgewinnen können...

Was-wäre-wenn-Sätze helfen weder Channing Tatum, der den auf die Reinwaschung seines Namens erpichten römischen Legionär sehr authentisch verkörpert, noch dem unbestreitbaren Historienfilmanhänger hinter dieser Kritik.

Auch die durchaus ansehnliche - wenn auch nicht sofort namentlich benennbare - Nebenrolle von Mark Strong sorgte letztlich nicht für genug thermischen Auftrieb, sodass der Adler der neunten Legion sich auch nicht über eine Habe-ich-zu-einem-früheren-Zeitpunkt-in-einem-anderen-Film-doch-schon-deutlich-besser-gesehen-Mittelmaß-Bewertung erheben könnte.

Kritik: Rango (06.03.2011)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Dialoge          
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Eine außerordentliche Präsentation von äußerst gelungene CGI-Animationen von Industrial Light & Magic unter der Regie (inkl. Beteiligung an Drehbuch und Produktion) in einem staubigen Setting mit scharfkantigen Charakteren von Gore Verbinski, der jene wild-westlichen Echse dem neuerlichen Fluch der Karibik vorzog.

Warum der geneigte Zuschauer dankbar sein sollte, dass er karibische Gewässer gegen Getier im Wüstensand eintauschte? Der Film verbindet detailreich aninimierte Figuren mit echt komischen Dialogen, ohne im Gegenzug an der Geschichtskonstruktion und deren Handlungsfluss Spar- bzw. Staumaßnahmen vorzunehmen. So sollte - zu oft lediglich effekthaschendes - Animationskino öfter aussehen und sich anfühlen! 


CINEtologisches Ehrenmitglied gibt 6 Sterne

Kritik: The King's Speech (05.03.2011)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Dialoge          
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Vom homosexuellen Literaturprofessor (A Single Man) zum stotternd-royalen Georg VI. - Colin Firth hat sich (zumindest auf den Etappen seiner Filmografie, die ich mitverfolgen konnte) vom Schokoladen-Frühstücks-Einstands-Beistand der Bridget Jones (Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück) über die wirklich fantastischen weil tatsächlichen Liebes-Beitrag (Liebe... tatsächlich) nun in echte Charakterrollen begeben, die seinen Walk of Fame-Stern in der Kategorie Film vom Januar 2011 sowie seinen Hauptdarsteller-Oscar im Februar 2011 (nach der zweiten Nominierung für das Goldmännchen überhaupt!) schlicht nach sich ziehen mussten.

Die Erzählung im historischen Setting des Einstiegs in den 2. Weltkrieg beeindruckt bis in die Nebenrollen der Myrtle Logue (besetzt mit Jennifer Ehle) hinein - wobei deren Mann Lionel nicht nur vom Drehbuch dem König als ebenbürtiger Charakter gegenübergestellt wurde, sondern auch in seiner Besetzung mit Geoffrey Rush kaum besser zum Leinwand-Leben hätte erweckt werden können.

Wen der steinig-stotternde Weg des nicht zum Redner bestimmten hin zum König, der an die Briten mit seiner finalen Rede schließlich kraft- und hoffnungsvolle Worte mit stimmlichem Gewicht richten kann, nicht berührt, der geht zum Heulen in den Keller und zum Kichern in die Halle... oder so ähnlich.    

Kritik: Unknown Identity (04.03.2011)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Dialoge          
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

So unbekannt ist die Herkunft (zumindest) der Story-Grundidee für den Gründer-CINEtologen nun wirklich nicht - die Loslösung von der Bourne-Basis fiel ihm trotz der deutlichen Präferenz für Charaktere, die auf dem Schauspiel des Herrn Neeson fußen, daher deutlich schwerer als es der Blick auf den Trailer angedeutet hatte. Interessanterweise nahm das hiermit offiziell als Bourne-Fan geoutete CINEtologische Ehrenmitglied diese Paralelle kaum wahr...

Die enorme Präsenz von Mr. Neeson aus 96 Hours wird hier in einigen Szene ansatzweise spürbar, erreicht dies jedoch nicht über längere Strecken. Mit dem Plot-Twist bekommt man gut die Kurve, ohne selbige aus Gründen der Berechenbarkeit gleich kratzen zu müssen. Bruno Ganz liefert als DDR-Überbleibsel Ernst Jürgen eine überzeugende Leistung ab.

Das, was der Spanier Jaume Collet-Serra (u.a. verantwortlich für den - mich überraschend - guten Horrorfilm Orphan – Das Waisenkind aus dem Jahr 2009) hier für einen Action-Thriller auf die Leinwand gebracht hat, braucht sich nicht (weder in Bezug auf Schnitttechnik noch auf Inszenierung) hinter sich ähnelnden Produktionen zu verstecken. Nur fehlte mir irgendwie das (schwer fassbare) Besondere.

P.S.: Mich hat Bourne übrigens nie wirklich gepackt. Muss nicht an Matthew Paige Damon gelegen haben... kann aber.


CINEtologisches Ehrenmitglied gibt 5 Sterne

Kritik: Drive Angry (01.03.2011)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Dialoge          
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Außer einer - dem Filmtitel entsprechenden - zornigen Fahrweise legt Nicolas Cage in Drive Angry ein gewohnt minimalistisches Mimenspiel an den Tag, das den Ansprüchen an eine von Rache getriebene, Action-affine Drehbuchinschrift grundsätzlich genügt und von kernigen One- bis Two-Linern ergänzt wird. In anderem Story-Kontext ein K.O.-Kriterium - hier nicht.

Da sticht vielmehr die streckenweise echt erbärmliche optische Exekutive im VFX-Bereich negativ hervor, die in Form der unstrittigen Reize der (Kapitel 23 der Hollywood-Offenbarung: lesbischen) Amber Heard immerhin einen ansehnlichen Gegenpart finden. Mal davon abgesehen, dass sie die ihr aufgetragene Rolle mit Überzeugung spielt.

Die Verkörperung des buchhaltenden Stellvertreters des Satans scheint William Edward Fichtner auf den Leib geschrieben - hätte nur noch gefehlt, das Al Pacino persönlich erscheint, um sich von Fitchtners teuflischen Qualitäten zu überzeugen...


CINEtologisches Ehrenmitglied gibt 5 Sterne

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