Samstag, 23. Oktober 2010

Kritik: Die etwas anderen Cops (15.10.2010)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    


CINEtologisches Fazit:

Was diese Kaskade an Spruchklopfzeichen - hier wird die Dialog-Kategorie im Bewertungssystem vom Schöpfer eben dieses Systems selbst schmerzlich vermisst - zu einem 6-Sterne-Kinomenü für den Gründer-CINEtologen gemacht hat, mag sich der geneigte wie der sporadische oder gar neue Leser dieses Blogs fragen.

Es ist immer eine Schippe zu viel, hat man das Gefühl. Aber dieses too much, die ich wohl jedem anderen Komödien-Kino-Vertreter übel genommen hätte, wurde von Wahlberg, Ferrell (er nicht nur Darsteller sondern auch im Produzententeam), Jackson, Johnson und Mendes & Co. so übertrieben sympatisch und urkomisch durchgezogen, dass ich mich zu einer Ausnahme verpflichtet fühle.

Unvergessen bleibt die Base-Jumping-Einlage von Detective P.K. Highsmith und Detective Christopher Danson hinein in das ehrenhafte Ausscheiden aus dem Polizeidienst via Sargnagelprobe -
was für ein Plot-Twist!
Marks kunstvolle Tanzeinlage, die Bebilderung der gemeinsame Sauftour von Gamble und Hoitz... darf, sollte, muss man schlicht gesehen haben.

Der sechste Stern reihte sich erst mit dem Abspann zu der vollkommen abstrusen Story rund um Mobbing unter Polizeibeamten und den zweckentfremdeten Polizeipensionsfond ein, als ich ansprechend aufbereitet statistische Darstellungen von Vorgängen der Finanz- und Wirtschaftskrise vor die Linse bekam.

Kommentare:

  1. Interessant, scheinbar geht es bei diesem Film nur Top oder Flop, wenig Wertungen dazwischen.
    Muss ich unbedingt noch sehen, bin ja Ferrell Fan.
    Kannst Du die Capcha für Blogger-Mitglieder nicht abstellen? Das nervt so.

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  2. Als Ferrell-Fan (der ich ausdrücklich nicht bin) sollte das in der Tat ein Pflichtstreifen sein. In meinem Kinobesucherkumpelkreis war die Begeisterung recht einhellig :^)

    Danke für die Captcha-Schelte - dürfte nun korrigiert sein.

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