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Sonntag, 22. Januar 2012

LOVEFILM® präsentiert: Den Filmkalender 2012

Bei der Online-Videothek eines international bedeutsamen Social-Commerce-Versandhauses wurde ein Filmkalender für das Kinojahr 2012 zusammengestellt - darauf finden sich 5 der Glorreichen 7 des Gründer-CINEtologen sowie etliche Filmtipps für alle, die noch über Freiräume in ihren Terminkalendern verfügen und diese u.a. mit Kinobesuchen zu füllen gedenken.

Mit den Avengers werden im April zwar mit Iron Man (Robert Downey jr.), Black Widow (Scarlett Johansson), Thor (Chris Hemsworth), Captain America (Chris Evans), Hulk (Mark Ruffalo), Hawkeye (Jeremy Renner) sowie Nick Fury (Samuel L. Jackson) so ziemlich alle relevanten Marvel-Superhelden eingezogen. Das hält jedoch weder Batman (Christian Bale) davon ab, für das Nolen'sche Finale zurückzukehren - noch Spider-Man (Andrew Garfield) von einem gänzlichen Neustart. Beides im Juli.

Die absehbar testosterondurchtränkte Fortsetzung von The Expendables gesellt sich im August mit Sylvester Stallone, Chuck Norris, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Jean-Claude Van Damme, Randy Couture, Christian Slater sowie auch Steve Austin eine nahezu allumfassende Actionhelden-Allianz zu dieser illustren Comic-Heldenriege.

Das Jahr ließe sich im Dezember wohl kaum cineastisch würdiger abschließen als mit einer Rückkehr nach Mittelerde zu den Hobbits zusammen mit Peter Jackson sowie mit einem sog. Southern vom unvergleichlichen Quentin Tarantino, der dafür u.a. Leonardo DiCaprio und Christoph Waltz gewinnen konnte.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Kritik: Der Gott des Gemetzels (29.12.2011)

Gesamteindruck:
Darsteller      
Dialoge          
Drehbuch      
Dramaturgie  
Innovation      
Kamera/Optik
Soundtrack    

CINEtologisches Fazit:

Ich wisch' mir den Arsch mit Ihren Menschenrechten!

Ein dem Gott des Gemetzels huldigender Christoph Waltz, eine gutmenschliche Jodie Foster, eine Buttersäure versprühende Kate Winslet - da hat der berüchtigte Roman Raymond Polański (sein eigentlicher Name ist übrigens Rajmund Roman Liebling) grandiose Einzeldarsteller im Rahmen eines bereits im Theater bewährten und wie ein Kammerspiel anmutenden Stücks (von Yasmina Reza) auf einander gehetzt und eine wahnsinnige Gruppendynamik erzeugt.

Absolut überragend sind auch die sich zur Eskalation steigernden Dialoge zwischen den Charakteren. Darin spiegelt sich enstprechend die spannungs- und emotionsgeladene Dramaturgie.

Dieser Film hätte eine Nominierung für die 2. CINEtologie Awards absolut verdient gehabt, keine Frage!