Freitag, 11. November 2011

Das Schicksal einer Kinokarte

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Wenn überhaupt jemand den Kinokarten (u.a. des CineStar) regelmäßig ein trauriges Schicksal (wie das in diesem Werbefilm der CineStar-Gruppe und der Deutschen Bahn dargestellte) erspart, dann wohl vor allen der Gründer-CINEtologe - allerdings nicht aus Gründen der Ersparnis bei schienengestützter Mobilität.

© CineStar-Gruppe 2011
Jahrelang verwahrte der Gründer-CINEtologe seinen Kinokartenschatz von - zum Zeitpunkt dieses Blogposts - 374 Eintrittsbelegen für Lichtspielhäuser in ganz Deutschland alles andere als sonneneinstrahlungsarm - und das sieht man den Kinokarten von vor 2009 leider auch z.T. sehr deutlich an.

Die ehemalige CINEtoloWall (bis Mitte 2010)
Mittlerweile haben sie in einem speziellen Fotoalbum ein Refugium gefunden, in dem sie hoffentlich noch etliche Jahre überdauern werden.

Die CineChronologie von CINEtologie
Als Auszug aus dieser CINEtologischen Akte möchte euch der Gründer-CINEtologe an dieser Stelle zwei der herausragendsten Kinokarten seiner Laufbahn präsentieren: Die älteste sowie die kurioseste Kinokarte in seinem Archiv.

Die Älteste
Diese Kinokarte wurde erst in diesem Jahr vom Gründer-CINEtologen aus dem finsteren Gefängnis einer staubigen Schublade befreit und in die CineChronologie aufgenommen - sie ist damit ein Beweis dafür, dass längst noch nicht alle Kinokartenschätze gehoben sein müssen...

Die Kurioseste
Bei diesem wohl einmaligen Exemplar handelt es sich um ein simples Stück Papier mit einem Stempelaufdruck, welches dem Gründer-CINEtologen in seiner Heidelberger Ära ausgehändigt wurde, nachdem das Kassensystem in dem Kino Die Kamera sich kurz vor der Filmvorführung verabschiedet hatte. Die (dunkelblauen) Angaben auf dem Fetzen wurden nachträglich vom Gründer-CINEtologen ergänzt, um die Erinnerung zumindest mit den wichtigsten Daten (Filmtitel, Datum und Uhrzeit der Vorstellung sowie Preis) zu unterlegen - für die Richtigkeit haftet er mit seinem Reputation.

Im Einzelnen aufgeschlüsselt sind eben jene seit dem 07.12.2000 durch Kinokarten belegten 374 Besuche in deutschen Kinosälen auch in diesem Blog: In der - nicht ohne Grund gleichnamigen - CineChronologie. Hinter dieser Zahl verbergen sich wiederum 362 unterschiedliche Filme (davon sind bereits 282 Werke mit einer Kritik gewürdigt worden) und 12 Doppelbesuche.

Im Sinne der Partizipation dürfen sich nun die BlogleserInnen aufgefordert fühlen, den Gründer-CINEtologen von ihrem Verhältnis zu ihren Kinokarten (und eventuellen Aufbewahrungserfahrungen) zu unterrichten.

1 Kommentar:

  1. Wie schön. Ich bewahre ja auch alle Karten auf, aber egal, ob im Glas in einer lichtscheuen Ecke oder. Im Album, die modernen Computerausdrucke, besonders die des Cinemaxx sind nach spätestens zwei Jahren nicht mehr lesbar. Ansonsten habe ich noch Karten aus den Achtzigern, die ich in Etuis und Schachteln aufbewahrte.

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