Montag, 23. Februar 2009

Kritik: 96 Hours (19.02.2009)






96 auf 93 Minuten verteilte Stunden mit Liam Neeson - da sollte doch was gehen…





CINEtologisches Fazit:

Wer mit 56 Jahren Nahkampf-Szenen vergleichbar mit Triologien wie Mission Impossible oder Bourne auf die Leinwand bringt und dabei agiler wirkt als ScienTommy oder MadMatty, der hat Sieben Sterne mehr als verdient. Dazu noch die attraktive, mir aus Nip/Tuck vertraute, Famke Janssen als besorgte Mutter – schauspielerisch kaum zu überbieten.
Europa ist halt ein gefährliches Pflaster.
Lasst euch das gesagt sein, ihr hoch verschuldeten, paranoiden, am Tellerrand verhafteten U.S.-Amerikaner ;-)

7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: ******
==================
Schauspieler: *******
Story: ******
Plot: ******
Musik: *****

Ein anderer CINEtologe hat diesen Film ebenfalls rezensiert.

Kritik: Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat (17.02.2009)





Kann Tom Cruise tatsächlich
- vor dem Hintergrund von Scientology -
als oberster deutscher Widerständler überzeugen?





CINEtologisches Fazit:

Er kann.
An dieser Stelle darf man allerdings auch hinterfragen, ob sich Hollywood unbedingt des Mannes annehmen muss, der sich in unserer Geschichte nun wirklich strahlend hervorgetan hat – wo wir doch das Böse quasi gepachtet haben.
Trotz der beispiellosen Einbindung deutscher Schauspieler, kann ich mich dieses Einwandes nicht erwehren. Damit soll eigentlich gar nicht so sehr an der wirklich gelungenen Umsetzung herumgemäkelt werden.
Wenn man mit Stolz (hier selbstverständlich nicht mit dem National-Präfix versehen) einen amerikanischen Film über eine historisch-deutsche Persönlichkeit verlassen kann, dann kann soviel nicht verkehrt gemacht worden sein.

7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: *****
=================
Schauspieler: ******
Story: ******
Plot: *****
Musik: ****

Ein anderer CINEtologe hat diesen Film ebenfalls rezensiert.

Kritik: Sieben Leben (12.02.2009)




Will will es wieder wissen:
Ein dramatischer Auftritt nach Globalem Single- und Alptraumsuperheldendasein verspricht einiges…



CINEtologisches Fazit:

Den nachlässigen Umgang mit der Tonspur muss ich einfach kritisieren. Es ist einfach kein vollkommener Kinoabend, wenn man das Personal erst darauf hinweisen muss, dass die Technik es nicht erlaubt, sich von der ersten Sekunde an auf den Film einzulassen.
Eine solche Störung möchte ich als einer der verbliebenen regelmäßigen Kinobesucher zum letzten Mal erlebt haben.
Die individuelle Leistung von Mr. Smith zu würdigen – dem hat sich diese Rezension hier wirklich verschrieben. Selbstlosigkeit ist schließlich etwas, dass in einer egomanischen Welt wie der unseren dem Untergang geweiht scheint…

7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: *****
=================
Schauspieler: ******
Story: *****
Plot: *****
Musik: *****

Ein anderer CINEtologe hat diesen Film ebenfalls rezensiert.

Kritik: SAW V (10.02.2009)






Es wird weiter gepuzzelt –
auch ohne das Puzzle-Mastermind





CINEtologisches Fazit:

Für wen Triologien schon immer ein Dorn im Auge waren, für den dürfte das angepeilte SAW-Sixtologie wohl so etwas wie die Bärenfalle um den Schädel sein.
Wer sich dennoch bewusst in den Kinosaal setzt, den erwartet nach vier vorangegangenen Teilen vielmehr ein Behind the Scenes in Spielfilmlänge und erster Güte.
Mir persönlich passt diese Fokussierung auf die Hintergründe sehr gut ins Konzept.
Nun warte ich auf den abschließenden Streifen. Konsequenterweise könnte man nun kreativ mit den bis dato produzierten Outtakes umgehen – who knows?

7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: ****
================
Schauspieler: ****
Story: *****
Plot: ****
Musik: ****

Kritik: The Spirit (05.02.2009)




Wenn der Name Frank Miller untrennbar mit Kinokunst à la Sin City und 300 verbunden ist –
sind die Erwartungen an das Kommende dann zwangsläufig überdimensioniert?




CINEtologisches Fazit:

Unter den angetretenen Filmbefreiern herrschte an diesem Tag Einigkeit darüber, dass man erstens ein Miller-Prädikat einführen darf, dass man zweitens Miller-Filme untereinander nicht vergleichen sollte und es drittens dann doch tut und zu dem Schluss kommt, dass für das komplette Sternenband ein gewisser, kaum greifbarer geschweige denn in Worte kleidbarer künstlerischer Aspekt geringfügig zu kurz kam.
So ganz kann man eben doch nicht aus seiner Haut – und schon gar nicht aus seinem Filmgedächtnis.


7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: ******
==================
Schauspieler: *******
Story: ******
Plot: *******
Musik: *****

DVD und Blu-ray Verleih per Post (inklusive VoD)